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Berlins Polizei tritt Demokratie mit Füßen

Ex-SED-Innensenator verhöhnt Demonstranten

Schlimme und bewegende Momente liegen manchmal ganz nahe beieinander. Ich war gerade dabei, eine brutale Festnahme der Berliner Polizei zu filmen bei der Demonstration gegen die Verabschiedung des „Dritten Corona-Gesetzes“ heute im Bundestag. Direkt vor dem Brandenburger Tor hatten Beamte einen Mann zu Boden geworfen und dann seinen Kopf gegen die Pflastersteine gedrückt. Ich beugte mich sofort mit der Kamera nach unten, um das zu filmen. Genau so schnell kamen zwei Beamtinnen und versuchten, mir mit ihren Beinen den Blick zu verstellen. Das ging ein paar Sekunden so hin und her, sie folgten immer meiner Kamera. Ich sprach dann im Livestream, dass ich es schlimm finde, dass die Beamtinnen, von denen nur die Füße zu sehen waren, den Blick auf die Brutalität ihrer Kollegen verdecken. Dass ich diese Brutalität gegen friedliche Bürger für unangemessen halte und die Leute das doch sehen müssten. Und ich traute meinen Augen nicht, als zuerst die eine Beamtin wegtrat und kurz darauf auch die andere und damit buchstäblich die Sicht auf die – in meinen Augen völlig unbegründete – Brutalität ihrer Kollegen frei machten. Als ich mich dann wieder aufrichtete, hielt ich die Kamera demonstrativ von ihnen weg und sie warfen mir sehr freundliche Blicke zu……

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